Mittwoch, 23. Juli 2014

Nächtliche Verwechslung

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Es ist Sommer und gerade in den letzten Tagen ist es geradezu unerträglich warm. An Schlaf ist teilweise gar nicht mehr zu denken und so sitzt man und beschäftigt sich in der Hoffnung irgendwann doch noch der Müdigkeit anheim zu fallen.
Während ich einige interessante Adressen aus Reiseführern zusammen trage, um für die nächste Woche in Amsterdam gewappnet zu sein [ich bin halt ein hoffnungsloser Wahnsinns Planer], schwitze ich die ganze Zeit nur so vor mich hin.
Auf meiner Oberlippe sammeln sich die Schweißtropfen. Mein ganzer Nacken fühlt sich irgendwie feucht an. Das Oberteil meines Pyjamas klebt an mir und wieso muss man eigentlich so hinter den Ohren schwitzen.

Irgendwann habe ich mir Pyjamahosenbeine [oO] hochgekrempelt, in der irrsinnigen Hoffnung das es dann etwas erträglicher wird. Doch Fehlanzeige. Genau genommen ist es so oder so unerträglich. Aber ich lass es jetzt mal lieber einfach so, die Hose ist ja eh auch schon durchgeschwitzt und schmiegt sich feucht an meine Haut.
Dann läuft auch schon die erste Schweißperle mein linkes Knie hinunter. Ganz langsam. Doch dann wechselt es die Richtung. Zurück nach oben? Oder bilde ich mir das vor lauter Müdigkeit schon ein? Ein Schweißtropen kann ja wohl nicht plötzlich in die andere Richtung laufen. Muss mich wohl geirrt haben. Lohnt sich auch nicht nach zu sehen, denn meine Lampe hängt ja gerade nicht am Strom. Damit muss ja der Laptop versorgt werden. Eine, vielleicht auch zwei Minuten später sehe ich etwas aus dem Augenwinkel heraus.
Beim Blick nach unten trifft mich zwar nicht der Schlag, aber es geht mir schon durch Mark und Bein. Auf meinem Oberteil sitzt sie. Eine Spinne, die sich gerade auf dem Weg zu meiner rechten Schulter befindet.

Nein, nicht diese Spinnen, die bei uns die ein oder andere Ecke bewohnen und die wir gerne gewähren lassen. Die mit den langen Beinen und dem Blassen Körper, wenn sie länger keine Beute gemacht haben. Die ich gerne auch mal durch die Duschetasse jage, damit sie sicheres Terrain erreicht und nicht hinfort gespült wird. Es ist eine, die man nicht unbedingt da haben mag. Die mit den dicken Beine. Die hab ich hier schon vor ein paar Tagen sitzen sehen. Aber die muss mir doch nicht so nahe kommen. Es wird also kurzer Prozess gemacht. Kurz, weil ich nun nicht gerade wirklich groß drüber nach gedacht, sondern direkt gehandelt habe. Mit einem schnellen Wisch von oben links nach unten rechts katapultiere ich das kleine Tierchen schnell weg von mir. Irgendwo landet sie im Dunkeln. Hoffentlich unversehrt schließlich hat diese genau so ein Recht hier zu leben, wie ihre größeren grazileren Artgenossen. Aber doch bitte nicht auf mir.

Nach einem Bild für diesen Post zu googeln ist nicht wirklich hilfreich. Da fängt es schon wieder an überall zu krabbeln und ich hoffe, dass das nun wirklich nur Einbildung ist.
Die Hosenbeine sind wieder unten. Nur so. Zur Sicherheit halt. Man weiß ja nie, ob nicht vielleicht doch irgendwas mitten in der Nacht den falschen Weg das Bein rauf kommt.

Gute Nacht
Dulcis

Freitag, 4. Juli 2014

The last weeks ... #007

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Der nächste Sammelpost steht an.
Mal wieder über Monate und ich hau den jetzt einfach mal raus und fang nen neuen an, da ich langsam dann doch den Überblick verliere.

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Bye
Dulcis
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